Ökologisch-nachhaltige

Naturfilmproduktion

Eine schöne Naturdokumentation zu machen ist das eine, aber sorgsam, nachhaltig und ökologisch mit der Natur auch bei der Filmproduktion umzugehen, das andere. Naturdokumentationen tragen zwar das Wort „Natur“ im Titel, doch die Dreharbeiten sind nicht zwingend ökologisch oder naturschonend. Sowohl der technische Aufwand, wie z.B. der Einsatz von Hubschraubern, als auch der Reiseaufwand sind oft sehr groß und stehen Spielfilmproduktionen manchmal in nichts nach, nur die Protagonisten sind bereits vor Ort und müssen nicht bezahlt werden.

Wir sind bemüht, unseren ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten. Unser Ziel ist es, die Zuschauer vor allem für den Schutz der Natur zu begeistern und für eine ökologische Vielfalt zu werben - allerdings nicht um jeden Preis. Falls Filmaufnahmen nur mit einem nicht vertretbaren Aufwand oder einem Risiko für die Protagonisten in der Natur zu machen sind, suchen wir lieber eine andere verträgliche Lösung oder ändern das Drehbuch.

 

Wir nutzen alle Möglichkeiten, um der Umwelt bei unserer Arbeit nicht zu schaden und die Drehorte mindestens so gut zu verlassen, wie wir sie vorgefunden haben. Dazu gehört z.B. auch das Entsorgen des Mülls von anderen „Natursuchenden“, der leider selbst in entlegenen Gebieten zu finden ist. Nah am Drehort zu übernachten, ist beispielsweise eine gute Möglichkeit, um häufige Anfahrten zu vermeiden.

Weitere Maßnahmen:

  • Papierloses Produktionsbüro

  • Verwendung von Whiteboards

  • Doppelseitiges drucken auf Recyclingpapier

  • Mülltrennung

  • Effiziente Planung von Reisen

  • Fahrgemeinschaften bilden (z.B. bei Interviews) und Nutzung emissionsarmer Fahrzeuge

  • Strategische Planung der Locations, um unnötige Transportwege zu vermeiden

  • Nutzung gemeinsamer Unterkünfte

  • Einsatz von aufladbaren Akkus

  • Bevorzugung lokaler Verleiher für Ausrüstung, um unnötige Transportwege zu vermeiden

  • Verwendung von Reflektoren und LED-Scheinwerfern

  • Verwendung von recycelbaren Materialien, Überprüfung der Materialquellen,

    Bevorzugen natürlicher Herstellungsverfahren der Stoffe und Produkte

  • Verpflegung mit regionalen Lebensmitteln, vorzugsweise von Biohöfen und Bauernmärkten

  • Vermeidung von Plastik, z.B. durch den Einkauf von unverpackter Ware

  • Fair-Trade-Prinzip bei Kaffee, Tee, Obst

  • Verwendung von nachfüllbaren Trinkflaschen aus Glas, Aluminium oder Stahl

  • Nutzung verbrauchsarmer Geräte und Abschalten nicht genutzter Geräte

  • Recycling von elektronischem Equipment und Elektroschrott in geeigneten Wertstoffhöfen